Im Falle Frankreichs würde dies vor allem bedeuten, sich stärker Polen zuzuwenden – endlich, wäre man versucht zu sagen, denn das relative Desinteresse der konservativen französischen Eliten an der derzeitigen polnischen Regierung ist ein schwerer taktischer Fehler. Was könnten die Herausforderungen und Perspektiven einer solchen potenziellen Zusammenarbeit zwischen der polnischen PiS und der patriotischen Rechten in Frankreich sein, vor allem angesichts der derzeitigen doppelten patriotischen Präsidentschaftskandidatur in Frankreich und der ideologischen Unsicherheit, die sich dort gerade verbreitet?
Interne Entwicklung
Lange Zeit waren die europäischen Konservativen so gespalten, dass es berechtigt ist, sich zu fragen, ob selbst der Begriff „konservativ“ überhaupt noch eine Bedeutung hat. Souveränismus gegen Okzidentalismus, Russophilie gegen Atlantismus, Christentum gegen Säkularismus, Liberalismus gegen christlichen Sozialismus – der Konservatismus ist eine eigene Welt mit vielen inneren Spaltungen, die oftmals stärker ausgeprägt sind als die weitgehend vorgetäuschten Divergenzen zwischen der „Linken“ und der politisch-korrekten „Rechten“. Wird es möglich sein, diese historischen Spaltungen zu überwinden, die oftmals durch alte geschichtliche Ressentiments zwischen Fraktionen, Parteien und Staaten verschärft werden? Ja, aber es gibt einen Preis zu zahlen: Es gilt, endlich eine Reihe von Ressentiments (und Hoffnungen) zu begraben, um alle Energien auf jene Punkte zu konzentrieren, die für einen politischen Sieg entscheidend sind.
















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