– Inwiefern können die Äußerungen der ukrainischen Regierung – die inzwischen äußerst kritisch gegenüber Deutschland und Ungarn geworden sind – in Bezug auf die internationale Diplomatie eine spaltende Wirkung haben? Gibt es Ihrer Meinung nach auseinandergehende europäische und amerikanische Interessen bei der Bewältigung dieser Kriegssituation? Oder eine Rivalität zwischen lokalen Interessen in Europa?
– Mit Hilfe Ungarns wurde diese russische Aggression von allen NATO- und EU-Mitgliedsstaaten entschieden und einheitlich verurteilt. Die Frage ist nur: Was müssen die Konsequenzen sein? Es gibt nur wenige Länder, die in der Lage sind, vollständig auf die Energie und die Lebensmittel zu verzichten, die Russland exportiert. Und bis jetzt haben wir Ungarn – trotz all unserer Bemühungen, uns selbstständig zu machen – diesen Punkt noch nicht erreicht.
Da eine gute Regierung in erster Linie die Interessen der Menschen berücksichtigt, die in ihrem Land leben, ist es ganz natürlich, dass es lokale Interessen gibt, die miteinander konkurrieren können. Angesichts all dessen müssen wir gemeinsame Entscheidungen treffen, die deutlich machen, dass wir keinen Krieg wollen und dass wir die Aggression eines souveränen Landes für inakzeptabel halten.
Gegen uns wird ein ideologischer Krieg geführt
– Hat die pazifistische Haltung, die darin besteht, Verantwortung für die ungarischen Interessen zu übernehmen und einer unverantwortlichen Embargopolitik kritisch gegenüberzustehen, bereits zu beachtenswerten Ergebnissen geführt? Hätten wir in naher Zukunft Grund, diese bislang konsequent und prinzipientreu vertretene Ungarnpolitik zu revidieren?
















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