– Was aber garantiert Ihrerseits die Neutralität Ihrer Arbeit?
– Wir haben auf eine Reihe von Grundprinzipien hingewiesen, an die wir uns zu halten versuchen. Diese Regeln – wie die, neutral zu bleiben oder bei Schlussfolgerungen Genauigkeit walten zu lassen – sind Grundprinzipien, die sich übrigens auch in den Dokumenten internationaler Organisationen wie der OSZE selbst oder der Europäischen Union wiederfinden. Nur wer sie befolgt, kann behaupten, ein neutraler Beobachter zu sein. Wir sind nicht hierher gekommen, um Einfluss auf laufende politische Prozesse zu nehmen.
– Mit wem sollten Sie sich hier treffen?
– Wir haben ausnahmslos alle politischen Parteien kontaktiert, ferner das Verfassungsgericht, die Verantwortlichen für den ungarischen Wahlprozess auf verschiedenen Ebenen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), darunter – im Zusammenhang mit dem Referendum – die Organisatoren der Budapest Pride. Wir werden uns mit Vertretern der Presse treffen: nicht nur der Presse mit ungarischem Kapital (privat oder staatlich), sondern auch derjenigen Titel, die sich in ausländischem Besitz befinden. Wir sind uns der Polarisierung auf dem Medienmarkt ebenso bewusst wie der Tatsache, dass ausländisches Kapital in Europa einen starken Einfluss auf die Presse ausübt. Dieser ausländische Einfluss ist auch in der Politik präsent: Trotz der Gesetze, die in vielen Ländern – auch in Ihrem Land – die direkte Finanzierung von Wahlkampagnen aus dem Ausland verbieten, wissen wir sehr wohl, dass ausländisches Kapital versucht, diese Regel zu umgehen, indem es NGOs finanziert, die Aktivitäten im politischen Bereich entfalten.
















Szóljon hozzá!
Jelenleg csak a hozzászólások egy kis részét látja. Hozzászóláshoz és a további kommentek megtekintéséhez lépjen be, vagy regisztráljon!