Was die Frage der Energiesicherheit betrifft, die Márton Nagy hervorgehoben hat, so ist es erwiesen, dass die Gewährleistung der Energiesicherheit für Ungarn ein vorrangiges Ziel ist, auch aus wirtschaftlicher Sicht. Es wurde mehrfach bekräftigt, dass die ungarische Regierung in diesem Punkt nicht nachgeben wird: Sie wird keine Sanktionen akzeptieren, die diese Sicherheit in Frage stellen und somit weitere Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Kurs des Forint haben könnten. Die Regierung kämpft also darum, den Ausbruch einer Energiekrise nicht zuzulassen. Die USA und das Vereinigte Königreich mögen sich möglicherweise vom russischen Öl (die USA) und vom russischen Gas (das Vereinigte Königreich) unabhängig machen, aber weder die ungarische Regierung noch ein anderer europäischer Staat kann sich diese Option leisten. Es ist kein Zufall, dass entsprechende Erklärungen auf internationaler Ebene kaum auf positive Resonanz gestoßen sind, da fast die Hälfte (40%) des in Europa verbrauchten Gases aus Russland stammt. Und die Situation beim Öl ist mehr oder weniger die gleiche.
Eines ist sicher: Je länger der Krieg dauert, desto länger wird die Frage der Energiesanktionen auf dem Tisch bleiben.
Bei einer Beendigung des Konflikts werden die bereits beschlossenen Sanktionen zwar höchstwahrscheinlich in Kraft bleiben, aber das Ende der Kampfhandlungen würde auch in dieser Hinsicht eine echte Erleichterung bedeuten, da die Energiefragen dann aus dieser Gefahrenzone herausfallen würden.
Foto: Márton Nagy (Foto KRedit: Havran Zoltán/Magyar Nemzet)
















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