– Im Zusammenhang mit diesem ungarisch-italienisch-polnischen Treffen wurde in der Presse berichtet, dass Matteo Salvini die Migranten, die bereits italienischen Boden erreicht haben, verteilen möchte. Wäre das nicht ein Problem?
– Vom ersten Moment an haben unsere politischen Gegner versucht, die Teilnehmer zu spalten. Sie wenden diese Salamitaktik auch beim V4 an, wie sie es bei der EVP getan haben. Auch dieses Mal haben sie sofort versucht, einen Keil zwischen uns zu treiben, indem sie behaupteten, dass die polnische PiS und die italienische Lega ein anderes Verhältnis zu Russland haben. Als Donald Tusk das Treffen in den polnischen Medien kommentierte, spielte er sofort die „Wladimir Putin“-Karte. Schon allein aufgrund seiner Geschichte und seiner Sicherheitspolitik ist Polen in einer anderen Situation als wir oder die Italiener. Davor haben wir größten Respekt, und wir müssen darauf achten, dass wir die Interessen des anderen nicht beschädigen. Das gilt auch für die von Ihnen angesprochene Situation im Zusammenhang mit der Zuwanderung. Es wäre sehr überraschend, wenn man Matteo Salvini vorwerfen würde, er sei für die Einwanderung, denn er wird seit Jahren von Gericht zu Gericht geschleift, weil er es als Innenminister gewagt hat, Migrantenboote zu stoppen. Es stimmt jedoch, dass Italien aufgrund seiner geographischen Lage nicht genau den gleichen Standpunkt zu diesem Thema haben kann wie wir oder die Polen. Aber uns alle eint die gleiche Überzeugung: Die Zukunft wird denen gehören, die die Familien unterstützen werden.
– Zusammen haben Fidesz, PiS und Lega 67 Sitze im Europaparlament (EP) – was nicht viel zu sein scheint. Wofür könnte es reichen?















Szóljon hozzá!
Jelenleg csak a hozzászólások egy kis részét látja. Hozzászóláshoz és a további kommentek megtekintéséhez lépjen be, vagy regisztráljon!