Hilfe exportieren statt Migranten importieren
Seit seiner Einführung ist das Programm Hungary Helps heftigen Angriffen von links ausgesetzt: Was nützt es, humanitäre Hilfe zu leisten, wenn das Geld besser in Ungarn, im Gesundheitswesen, im Bildungswesen usw. ausgegeben werden sollte? Als Reaktion auf diese Kritik sagte der Programmverantwortliche: „Wenn die Linke dieses Programm kritisiert, dann deshalb, weil sie die Einwanderung befürwortet. Das Programm Hungary Helps erfreut sich nicht nur einer gewissen Beliebtheit in der ungarischen Gesellschaft, sondern ist auch international weithin anerkannt und gilt als vorbildlich. – Die ungarische Linke – angesichts des Erfolgs des Programms – versucht mit allen Mitteln, unsere Mission zu diskreditieren, da es das Ziel der europäischen Linken ist, Europa mit Migranten neu zu bevölkern, um so die Bevölkerung und Kultur zu verändern und die Nationalstaaten aufzulösen. Wenn die von Herrn Gyurcsány, Herrn Bajnai und Herrn Márki-Zay verkörperte Linke an die Macht käme, würde Ungarn seinerseits zu einem Einwanderungsland werden.“

„Was sie wollen, ist die Integration der Migranten, anstatt ihnen in ihren Herkunftsländern zu helfen – dort, wo das Problem entsteht. Es ist nicht müßig zu fragen, warum die Ungarn ein Interesse daran haben, dass wir im Ausland Geld für ein internationales humanitäres Programm ausgeben, um diese Gemeinschaften dazu zu bringen, in ihren Heimatländern zu bleiben. – Das ist ein Thema, für das nicht alle empfänglich sind, nicht alle fühlen sich solidarisch – zum Beispiel, wenn es um Gemeinschaften verfolgter Christen im Nahen Osten geht. Gerade deshalb ist es wichtig, daran zu erinnern, dass wir mit der Förderung der Stabilität dieser Gemeinschaften auch den materiellen und sicherheitspolitischen Interessen der Ungarn dienen. Migranten aufzunehmen ist nämlich nicht nur riskanter, sondern auch teurer, als ihnen zu helfen, in ihren Häusern zu bleiben. Mit der Summe, die es kosten würde ein Haus für eine Migrantenfamilie in Ungarn zu bauen, kann Hungary Helps fünf Häuser Nahen Osten und sogar zehn in Schwarzafrika bauen. Anstatt der Befürworter des Modells von Hungary Helps – sprich des Modells der Unterstützung, die es ermöglicht, im Land zu bleiben – sind es also die Befürworter der Einwanderung, die die Ungarn ausrauben wollen. Denn illegale Einwanderer stellen zum Teil ein Sicherheitsrisiko für die Aufnahmegesellschaften dar, in denen ihre Anwesenheit zudem systematisch zur Entstehung von Parallelgesellschaften führt. Auch die Herkunftsländer haben nichts davon, da ihnen durch die Auswanderung junge Menschen entzogen werden, die in der Lage wären, ihre Heimat wieder aufzubauen.

















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