dass man übrigens seiner Meinung nach diesen Wert bei Bedarf auch selbst herstellen könne.
Dies lässt sich am Beispiel des 2015 von Newsweek veröffentlichten Belastungsmaterials gegen den ehemaligen tschechischen Ministerpräsidenten Petr Nečas illustrieren, das ebenfalls von Connelly stammt und in dem die Fakten mit Elementen des Typs „Skandalpresse“ verwoben sind. Unter anderem ist dort zu lesen, dass Andrej Babiš, der damalige tschechische Finanzminister, bereits im Alter von neun Jahren durch den Austausch von Tennisbällen in die Geschäftswelt eingestiegen sei. Unter Berufung auf einen Bericht von Transparency International – einer weiteren von George Soros finanzierten NGO – wird in dem Artikel behauptet, dass Tschechien hinsichtlich des Korruptionsgrades zwischen Malaysia und Bahrain liege.
Laut dem ehemaligen Direktor der Soros-Stiftung wird das Verfassen solcher Materialien auch dadurch erleichtert, dass es in vielen Ländern Zuschusssysteme gibt, mit denen Organisationen und Einzelpersonen – z.B. Think Tanks oder investigative Journalisten – finanziert werden, die sich mit der Korruptionsbekämpfung befassen.
Journalisten mit vollem Bauch
In einem anderen Skype-Interview erklärt die ehemalige Direktorin von Amnesty International, Orsolya Jeney, wie NGOs die internationale Presse dazu bringen, über bestimmte Themen in dem Ton zu berichten, den die NGOs für angemessen hält.
Wenn Vertreter der ausländischen Presse in Ungarn eintreffen, werden sie praktisch wie VIPs behandelt: Man kümmert sich um sie. Es ist zum Beispiel unvorstellbar, dass sie nicht zu einem Brunch eingeladen werden, und wenn sie einen Bericht schreiben, werden sie wieder gefüttert. Bei einem solchen Kommunikationsangebot ist es wahrscheinlicher, dass man von ihnen bekommt, dass sie das schreiben, was man will.
















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