Roháč ist Autor mehrerer veröffentlichter Bücher; 2019 erschien sein zweites Buch unter dem Titel In Defense of Globalism („Verteidigung des Globalismus“). Er schreibt regelmäßig Leitartikel für die Financial Times, Foreign Affairs, die Los Angeles Times, die New York Times, das Wall Street Journal und die Washington Post. Sein Doktortitel in Wirtschaftswissenschaften wurde ihm vom King’s College in London verliehen. Bei den slowakischen Parlamentswahlen 2020 kandidierte er für die linksliberale „progressistische“ Koalition PS/SPOLU, die oft als „Soros-Partei“ bezeichnet wird, jedoch nicht den Einzug in den Nationalrat schaffte.
Gegen Ungarn empfiehlt er finanzielle Maßnahmen
Roháč verurteilt Ungarn und die ungarische Regierung immer wieder in den oben genannten Organen der Mainstream-Presse.
Im Jahr 2012 unterzeichnete er im Weekly Standard einen ersten Artikel, der unter der Überschrift „Ungarns Weg in die Knechtschaft“ gegen Ungarn gerichtet war.
Darin forderte er Ungarn auf, sich mit dem IWF zu einigen, und kritisierte die Wahlreform sowie das Mediengesetz scharf. In einem von der Financial Times veröffentlichten Artikel vom August 2017 griff er Ungarn und Polen an und schlug vor, dass die EU anstelle einer nachträglichen Kontrolle selbst die Zuweisung der Gelder übernehmen sollte. Als Vorbild nannte er den sogenannten Juncker-Plan, der vorsah, dass die Europäische Investitionsbank direkt mit den Privatunternehmen und Verwaltungseinrichtungen, die sich auf ihre Ausschreibungen bewerben, verhandeln und die üblicherweise mit Bankkrediten verbundenen Ansprüche gegen sie geltend machen sollte.
Er fordert eine Einmischung der USA in ungarische Angelegenheiten
Sein Name wurde 2017 in Ungarn recht bekannt, als er zusammen mit Máté Hajba – einem Kollegen von Zoltán Kész – einen Artikel auf dem Blog der Washington Post mitverfasste, in dem sie ein Fünf-Punkte-Szenario für eine amerikanische Einmischung in ungarische Angelegenheiten skizzierten. Zu den fünf Punkten gehörten die Aussetzung amerikanisch-ungarischer Militärmanöver, die Verweigerung von Visa für ungarische Regierungsmitglieder oder der Ausschluss von Fidesz aus der Europäischen Volkspartei und das Einfrieren von Geldtransfers an Ungarn durch die Union.
















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