– Und was war an der Universität von Colorado das Problem?
– Selbst die Linke gibt zu, dass sie im amerikanischen Hochschulwesen hegemonial geworden ist. Die Lehrkräfte an den staatlichen Universitäten sympathisieren zu 92 % mit den Demokraten, und als ob das nicht schon genug wäre, gehen sie zu allem Überfluss auch noch, unterstützt von ihren Assistenten, in den Vorlesungssälen auf Propagandakurs. Sie fordern ihre Studenten dazu auf, selbst zu Aktivisten zu werden.
– Und wie haben Sie darauf reagiert?
– Ich habe das College abgebrochen. Ich zog nach Los Angeles, was zwar eine schrecklich liberale Stadt ist, aber dort fand ich Arbeit bei PragerU. Ich hatte das Gefühl, dass ich etwas tun musste, und diese Plattform gab mir die Gelegenheit dazu.

Fotó: Bach Máté
– Als Sie bei einer Veranstaltung des Danube Institute sprachen, bezeichneten Sie die amerikanische Linke als eine Art Religion. Warum ist das so?
– Amerika hat sich in letzter Zeit enorm verändert. Das Land, in dem ich aufgewachsen bin, ist seither bereits in Vergessenheit geraten. Und der Grund dafür ist die Umwandlung des Linksseins in eine Religion. Wie generell im Westen ist das Christentum auf dem Rückzug und das linke Gedankengut besetzt den freigewordenen Platz. Um die Jahrtausendwende gingen noch 79% der Amerikaner in die Kirche – heute sind es nur noch 49%. Aber die Menschen brauchen immer noch etwas, das ihrem Leben einen Sinn gibt. Das ist die Rolle, die jetzt dem Kampf gegen den Klimawandel, der Covid-Hysterie, der Black-Lives-Matter-Bewegung, der LGBTQ-Bewegung und dem Transgender-Unsinn zugedacht ist.
















Szóljon hozzá!
Jelenleg csak a hozzászólások egy kis részét látja. Hozzászóláshoz és a további kommentek megtekintéséhez lépjen be, vagy regisztráljon!