In seiner Rede sagte Zsolt Bayer, dass „dieser Moment sowohl surreal als auch grandios ist, denn schließlich hätte in den letzten dreißig Jahren niemand geglaubt, dass hier in Mitteleuropa ein Weihnachtsbaum zu Ehren einer französischen Stadt aufgestellt werden würde. Das letzte Mal geschah so etwas während der kommunistischen Ära, als darauf bestanden wurde, dass der ‚Nikolaus’ durch den ‚Vater Winter’ und ‚Weihnachten’ durch das ‚Tannenfest’ ersetzt werden sollte; aber auch damals hat niemand das Aufstellen von Weihnachtsbäumen verhindert oder verboten“. Der Leitartikler meint:
„Wir wissen genau, wie es ist, wenn Menschen, die sich ermächtigt fühlen, die Welt zu verändern, anfangen, den Alltag umzugestalten und alle bestehenden Traditionen auszulöschen.
Gerade weil wir das wissen, sind wir dagegen immun. Wir hier in Csepel, in Budapest, lassen all jene Franzosen, die die Abschaffung und Anprangerung ihrer nationalen Traditionen miterleben, wissen, dass sie nicht allein sind und dass es von nun an jedes Jahr einen Weihnachtsbaum für sie geben wird, bis die Menschen in Bordeaux diesen bekehrenden Bürgermeister aus dem Amt jagen und ihre eigenen Weihnachtsfeiern wiederfinden.“
„Dieser Tag ist ziemlich symbolträchtig! – so Máté Kocsis. – Es ist natürlich nicht ein kleiner hier in Csepel gepflanzter Weihnachtsbaum, der die Demütigung der Christen von Bordeaux anhalten wird, aber
unsere Botschaft an sie ist sehr stark: Es gibt noch Länder in Europa, in denen Christen keine Angst haben müssen und ihre Feste feiern können. Da sie derzeit nicht die Möglichkeit dazu haben, haben wir Ungarn aus Solidarität einen Baum für sie aufgestellt.
Damit sagen wir ihnen: Ihr seid nicht allein!“
Am Ende der Zeremonie wurde die erste Kerze des Adventskranzes angezündet, um den Bordeaux-Weihnachtsbaum einzuweihen.
















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