Es ist, als ob wir seit fünfundsiebzig Jahre gezwungen wären, mit einer gigantischen Sehnsucht zu leben. Kontinuierlich. Unabhängig von den politischen Systemen und Führern des Augenblicks.
Es ist heute kaum zu glauben, dass einer der größten Dichter des ungarischen Volkes im 20. Jahrhundert, István Sinka, bereits Ende der 1930er Jahre – zur Zeit der Rückkehr des südlichen (meist ungarischen) Teils Oberungarns ins Mutterland und der Wiederangliederung der Subkarpatien – in einer Geste wie keine andere die slowakische Volksgruppe ansprach, mit der wir in Oberungarn jahrhundertelang zusammenlebten. Und doch: In einem Gedicht mit dem Titel „Kleines Volk, großes Leid“ (Kicsi nép nagy bánattal) schrieb er u.a.:
„Das Gesetz der Berge und Ebenen schreibt vor, dass wir leben –
Menschen ohne Glück – gemeinsam für die Ewigkeit!
Deshalb ist es besser, wenn wir zu Euch gehen – und Ihr kommt
Als das Blut fließen zu lassen und den Kanonendonner.
Es wäre besser für uns – und für Euch – wenn wir aufhören würden
wenn wir aufhören würden, die Kronen von Golgatha zu weben…
Ich kann immer noch hören… – auch wenn ich manchmal die Worte vergesse, und oft sogar die Stimme –
Mein Vater sagte mir: Die Herkunft zählt nicht,
ob ein Mann einen Stiefel [ungarisch] oder eine Gamasche [charakteristisch für Rumänen usw.] trägt:
seine Sorgen und Freuden sind die gleichen,















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