In Österreich, wo der Energiemarkt ebenfalls liberalisiert wurde, erwarten Privatpersonen einen Anstieg der Strompreise um 18%, aber die Wiener Verbraucher erhielten von ihrem Versorger das Versprechen, in diesem Jahr keine weiteren Preiserhöhungen vorzunehmen.
In Ungarn war Magyar Nemzet das erste Medium, das über das vom rumänischen Parlament verabschiedete Gesetz berichtete, mit dem der Betrag der Energierechnungen für fünf Monate eingefroren werden soll. Im Rahmen dieser Regelung, die bis Ende Mai in Kraft bleiben wird, wird die Mehrwertsteuer auf Strom- und Gaspreise auf 5% gesenkt, während die Verbraucher von Ausgleichszahlungen profitieren werden. Parallel dazu haben sich jedoch auf dem liberalisierten Energiemarkt die Preise für Fernwärme verdoppelt, während verschiedene Zweitanbieter auf dem Gasmarkt Konkurs anmeldeten und damit die Versorgung derjenigen Kunden gefährdeten, die sich für eine private Zentralheizung entschieden haben. Wenn die rumänische Regierung das Einfrieren der Tarife ab März nicht verlängert, ist in unserem östlichen Nachbarland mit weiteren Preiserhöhungen und Lieferstopps wegen aufgelaufener Zahlungsrückstände zu rechnen.
Auf den internationalen Märkten sieht es jedoch so aus, als würde der Aufwärtsdruck noch eine Weile anhalten – wenn man bedenkt, dass die Heizsaison erst in zwei oder drei Monaten enden soll. Wie wir kürzlich angedeutet haben, ist es in diesem Jahr das Öl, dem ein drastischer Anstieg droht: Von 60 $ Ende letzten Jahres ist der Preis für ein Barrel der in Europa führenden Sorte Brent bereits auf 80 $ gestiegen und könnte in den Bereich von 90-100 $ vorstoßen, falls das Angebotsdefizit anhält oder sich sogar noch verschärft. Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat zwar erst heute beschlossen, die Produktion im Februar um 400.000 Barrel/Tag zu erhöhen, um auf die stetig steigende Nachfrage zu reagieren. Diese Nachricht hat den Preis für Brent an den Terminmärkten jedoch nicht beeinflusst.
















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