Viele Stimmen erheben sich gegen die jüngsten antisemitischen Äußerungen von Péter Márki-Zay

Gerade als er sich bemühte, die Gerüchte zu zerstreuen, die ihn des Antisemitismus bezichtigten, tat Péter Márki-Zay es wieder: Er griff wieder einmal die Juden an. In seinem üblichen Sonntagabendvideo behauptete der Kandidat der Linken für das Amt des Ministerpräsidenten, dass er selbst zwar nicht die Angewohnheit habe, Fidesz-Männern ihre sexuelle Orientierung oder ihre Herkunft vorzuwerfen, es aber eine Tatsache sei, dass Fidesz einige Juden in seinen Reihen habe, wenn auch nicht sehr viele. Diese Äußerungen haben die Reaktionen zahlreicher Politiker, Organisationen und Persönlichkeiten der liberalen Linken hervorgerufen, die diesen weiteren antisemitischen Ausrutscher des Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten verurteilen.

2022. 01. 12. 11:50
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Jetzt kommt das übliche Sonntagsvideo, aus dem hervorgeht, dass MZP [Márki-Zay Péter – AdÜ.] die Judenliste des Fidesz führt. Er sagte es wörtlich: ‚Tatsache ist, dass der Fidesz einige Juden in seinen Reihen hat, wenn auch nicht sehr viele.’ Also wen wird seine nächste Zählung betreffen?

Das ist in der Tat das, was Péter Márki-Zay in seinem üblichen Sonntagabendvideo sagte. Der Kandidat der Linken für das Amt des Ministerpräsidenten versuchte damit, auf die gegen ihn erhobenen Antisemitismusvorwürfe zu reagieren, doch seine Erklärungen blieben stecken: Er griff erneut die Juden an.

Bekanntlich zählte László Bernát Veszprémy, der auch in Mandiner veröffentlicht, in einem von der Times of Israel veröffentlichten Artikel unter anderem alle antisemitischen Politiker auf, mit denen Péter Márki-Zay sich in der Vergangenheit hatte fotografieren lassen und mit denen er zusammengearbeitet hatte. Die Liste ist lang: Man sieht ihn zum Beispiel mit Tamás Sneider, einem ehemaligen Skinhead und früheren Vorsitzenden der Jobbik. Seine Kampagne wurde von Barna Csibi unterstützt. Er verteidigte aber auch László Bíró und Lajos Rig, beide ebenfalls Jobbik-Mitglieder (nach der Veröffentlichung dieses Artikels in den sozialen Netzwerken wurde László Bernát Veszprémy – sowohl er als auch seine Familie – mit dem Tod bedroht).

– Stellen Sie sich vor, dass in einer israelischen Zeitung ein Lügner, der offensichtlich für den Fidesz aktiv ist, versucht hat, mich als Antisemiten darzustellen.

– so der Kandidat der Vereinigten Linken für das Amt des Ministerpräsidenten als einzige Reaktion auf all das in seiner Live-Sendung am Sonntagabend.

Márki-Zay behauptete dann, dass er den Fidesz-Männern im Allgemeinen ihr „Banditentum“ vorwerfe, und nicht ihre sexuelle Orientierung oder ihre Herkunft, und erklärte dann, dass „es eine Tatsache ist, dass es in den Reihen des Fidesz einige Juden gibt, wenn auch nicht sehr viele; ich persönlich kenne einen – und er ist ein Mann, den ich sehr schätze“.

Márki-Zay hatte nach dem Pegasus-Skandal ein Foto veröffentlicht, auf dem Viktor Orbán vor einem siebenarmigen Leuchter steht. Damals wurde er dafür von Oberrabbiner Róbert Frölich und György Gábor [Radiomoderator, ehemaliger Leiter der Budapester Vertretung der Europäischen Kommission – AdÜ.] kritisiert.

Foto: Péter Márki-Zay, Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten links (Foto: MTI/Zsolt Szigetváry)

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