Postings, Tweets, Instagram-Fotos und Kampagnenbotschaften

Politische Kommunikation ist heute auch online präsent. Im Bereich der politischen Kampagnen in sozialen Netzwerken zieht Facebook unabhängig von den Altersgruppen besonders die Aufmerksamkeit auf sich. Genau aus diesem Grund werden die Vorschriften für politische Postings immer strenger. Eine repräsentative Umfrage der Lounge Group zeigt die Konsumgewohnheiten von politischen Informationen in den USA und in Ungarn.

2020. 11. 21. 10:00
fffff Forrás: pexels
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Die Geschichte der politischen Postings auf Facebook begann mehr oder weniger während des Wahlkampfs von Barack Obama 2008, als es die erste wirklich professionelle Aktivität dieser Art auf dieser Plattform war. Sie verhalf dem demokratischen Kandidaten zu einem klaren Vorsprung gegenüber dem damals 72-jährigen John McCain. Im Zuge von Obamas Erfolg haben viele Gruppen und Politiker Facebook-Kampagnen gestartet. Vor dem Brexit-Referendum 2016 nutzte Vote Leave Datenanalysen, um einen großen Teil der britischen Gesellschaft mit personalisierten Anzeigen anzusprechen. Die Plattform spielte auch bei den US-Wahlen 2016 eine wichtige Rolle. Daraufhin leiteten sowohl die Vereinigten Staaten als auch die Europäische Union Untersuchungen zum Datenschutz und zur Wahlbeeinflussung ein.

Mehr als zwei Jahre später führte Facebook in den Vereinigten Staaten – wie auch in einigen afrikanischen und asiatischen Ländern – Richtlinien für politische Veröffentlichungen ein. Seitdem können politische Akteure auf Facebook und Instagram nur noch im eigenen Land und unter öffentlicher Nennung der Werbetreibenden Wahlkampf betreiben. Diese Vorschriften haben sich schnell ausgeweitet und sind heute in fast 200 Ländern in Kraft. In Ungarn sind seit März letzten Jahres alle Postings mit politischem, wahl- oder gesellschaftsbezogenem Schwerpunkt verpflichtet, den Sponsor zu nennen. Hinzu kommt, dass sich diese Regelungen ständig ändern und Facebook immer mehr Arten von Inhalten darin einbezieht. Das bedeutet auch, dass nicht mehr nur Postings mit rein politischem Inhalt, sondern z. B. auch Mitteilungen staatlicher Unternehmen den Vorgaben entsprechen müssen.

Auf diese Weise will Facebook Veröffentlichungen transparenter machen und das nationale politische Leben vor Einmischungen aus dem Ausland schützen.

„Die von Lounge Group erhobenen Daten bestätigen, dass der Regulierungsbedarf für politische Inhalte in den letzten Jahren aufgrund der großen Nutzerzahlen gestiegen ist. Was den ungarischen Markt betrifft, so hat das Gesetz über Mediendienste und Massenkommunikation von 2010 vielen Medienplattformen bereits strenge Regeln auferlegt. In sozialen Netzwerken hingegen konnte man – durch die Ausrichtung auf eine begrenzte Anzahl von Nutzern – immer noch ziemlich ungestraft machen, was man wollte“, so Hidvégi.

Soziale Netzwerke waren während der letzten US-Präsidentschaftswahlen politischen Inhalten gegenüber besonders wachsam.

Facebook und Instagram zum Beispiel setzten einen Hinweis auf jedes wahlbezogene Posting, der besagte, dass in Ermangelung einer offiziellen Stimmenauszählung die endgültigen Ergebnisse noch nicht vorliegen. Facebook wendete das gleiche System bei Versuchen an, frühe Bekanntmachungen über den Sieg eines Kandidaten zu veröffentlichen: Ohne die betreffende Veröffentlichung zu löschen, informierte die Plattform ihre Leser dennoch darüber, dass die endgültigen Ergebnisse noch nicht vorliegen. Twitter tat dasselbe und fügte einen ähnlichen Text zu Tweets hinzu, die versuchten, einen Gewinner zu verkünden, bevor die offiziellen Ergebnisse vorlagen.

In den Vereinigten Staaten wurde vom 5. bis 7. September 2020 eine Umfrage unter 2.000 Personen von Cygnal LLC im Auftrag von Lounge Group durchgeführt. Das ungarische Gegenstück der Umfrage wurde Anfang Oktober 2020 von der Századvég-Stiftung durchgeführt. Dabei wurde eine Online-Stichprobe von 500 Personen verwendet, die in Bezug auf Alter, Geschlecht und Siedlungsart repräsentativ für die ungarische Gesellschaft ist. Über ihre Umfrageergebnisse wurde auch von der größten Nachrichtenagentur der Vereinigten Staaten, der AP, berichtet. Die sehr populären amerikanischen Zeitungen und Portale, die die Ergebnisse der Lounge Group veröffentlichen – darunter Yahoo Finance und Marketwatch – erreichen zusammen mehr als einhundert Millionen Leser pro Monat.

 

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