János Tamás Papp wies auch darauf hin, dass die mangelnde Transparenz der Entscheidungen von Facebook und Co. auch international ein heißes Thema ist. So beklagt die Europäische Union, dass, obwohl Twitter, Facebook und andere große Netzwerke den europäischen Verhaltenskodex gegen Desinformation unterzeichnet haben, die Aktivitäten zur Filterung von Inhalten nicht nachprüfbar sind, ebenso wie oft die von diesen digitalen Giganten vorgestellten Berichte.
„Ich sehe in dieser Kontrolle des Zugangs zu Informationen, die es einigen wenigen Privilegierten erlaubt, zu entscheiden, was die Nutzer zu sehen bekommen, eine schädliche Praxis – und eine, die man als einen ziemlich brutalen Eingriff in das Funktionieren der demokratischen öffentlichen Debatte bezeichnen kann. Mit dem Herannahen von Wahlen wäre es wünschenswert, die Zensur in sozialen Netzwerken und die Filterung von Inhalten, die in den Newsfeeds der Nutzer erscheinen, auf ein Minimum zu reduzieren, damit sich die Menschen selbst ein Bild von den Botschaften machen können, die ihnen die Protagonisten des politischen Kampfes senden. In der Praxis sehen wir, dass private Unternehmen jetzt in der Lage sind, sich mit einem einzigen Klick in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten einzumischen.“
Wie Magyar Nemzet kürzlich berichtete, sank am vergangenen Freitag die Sichtbarkeit von Facebook-Posts ungarischer Politiker um etwa neunzig Prozent – was dann nicht nur von Vertretern der Regierungsparteien – wie Csaba Dömötör, oder auch István Hollik – sondern auch von Vertretern der Linken – wie Ferenc Gyurcsány, András Fekete-Győr oder Anna Donáth – beklagt wurde. Bei der Beantwortung von Fragen der Wochenzeitung Hvg.hu erwähnte das soziale Netzwerk kurz darauf ein technisches Problem.
















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